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Stop Hate Speech

Neues Projekt
Mensch & Digitalisierung

Freie Meinungsbildung und eine offene Debatte gehören zu den Kernwerten einer freien Gesellschaft. Dafür braucht es harte und gleichzeitig sachliche Diskussionen. Die Sozialen Medien und Kommentarfunktionen auf News-Plattformen haben aber die Hemmschwelle für Anfeindungen im Internet gesenkt. Überdurchschnittlich oft sind davon Frauen und Jugendliche betroffen. 

Mit Unterstützung des Förderfonds Engagement Migros leistet das Projekt Stop Hate Speech Pionierarbeit bei diesem neuen Phänomen. Es unternimmt den Versuch, mithilfe eines Algorithmus Hate Speech im Netz aufzuspüren. Gleichzeitig wird eine digitale Anlaufstelle geschaffen, wo sich Betroffene informieren können. Checklisten sollen dabei helfen, Grenzüberschreitungen einzuschätzen, Begrifflichkeiten zu definieren und Handlungsoptionen zu erkennen. Dies stärkt die Medienkompetenz und trägt zu einer besseren Sensibilisierung der Bevölkerung bei. 

Das Pionierprojekt begegnet einem spezifisch digitalem Problem mit einer Verbindung von technischen und zivilgesellschaftlichen Ansätzen. Durch den Aufbau einer sprachübergreifenden Freiwilligen-Community wird direkt in die von Hate Speech betroffenen Diskussionen eingegriffen.

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